Archiv für die Kategorie „Studium“

Was ist schlimmer als Mathe?

Montag, 21. Januar 2008

Oh man, es gibt noch eine Steigerung zu der Mathe-Lern-Aktion vom letzten Sommer … der BACHELOR REPORT!!! Da hab ich mich wohl vertan, als ich dachte, dass ich den Report locker flockig vor mich hinschreibe. Denn immerhin hat man ja 4 Monatae dafür Zeit und eigentlich schreibt man den Report im letzten Semester und macht nebenbei noch 2-3 Kurse.

Ich hab mich da zum Glück anders entschieden und bin nach München um die Arbeit in einer Firma zu schreiben. Da hat das Thema wenigstens noch einen praktischen Nutzen für die Firma und verstaubt nicht im Schrank. Soweit die Hoffnung…

 Tja, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Meine Rechtschreibung und Grammatik hat in den letzten Wochen gelitten. Zu viel Text und noch mehr Zweifel, dass ich nur Müll von mir gebe. Wie viel Stress hält ein Mensch aus? Ich bin sicher, dass bei mir nicht mehr viel Platz ist bis zur puren Verzweifelung. Aber aufgeben tue ich nicht. Das schaffe ich schon noch. Zähne zusammenbeißen und durch. Ich will einfach nur noch den Report zu Ende bringen und das Studium abschließen. Dann wird alles gut. :)
Es ist ja nicht so, dass der Bachelor Report die einzige Sorge wäre. Nein, denn es kommt ja immer alles zusammen, nicht wahr? Thomas und ich wohnen im Moment ja in einer ziemlich kleinen Bude in München. Da wir aber in 1-2 Monaten ausziehen müssen, suchten wir die letzten 2 Monate parallel noch nach einer neuen Bleibe. Wie ernüchternd das in München ist durften wir natürlich auch erfahren. Da bleibt einem nix ersparrt. Von Wohnungen, die innerhalb von 3 Stunden nach Inserierung bereits vergeben waren und Eintragung in Wartelisten, unmögliche Anfahrtswege mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bishin zu der Wartezeit, die man auf eine Antwort vom Vermieter wartet (3,5 Wochen). Es war alles dabei. Aber an dieser Stelle kann ich euch sagen, dass wir nun eine schnuckelige Dachgeschosswohnung gefunden haben und die Zusage dazu letzte Woche uns beide wahnsinnig gefreut hat. Juchu, nach dem Bachelor Report geht es dann ans Einpacken und Umziehen und ab Anfang April “wohnen” wir endlich und “hausen” nicht mehr. :)
Bis dahin wird es hier wohl nicht mehr viel zu lesen geben, da ich diese Schreibwut lieber für den Bachelor Report nutzen sollte. :) Und da für mich bis dahin auch überwiegend “Ausgangsverbot” gilt, gibt es wohl auch bis dahin keine Fotos hier zu erblicken. Es sei denn, ich werde schneller fertig mit dem “Mist” als erwartet.

Bremen ade, München ole

Freitag, 14. September 2007

Die letzten Wochen hätten chaotischer kaum sein können und irgendwie hatte ich dann auch noch ein Deja Vu, denn vor ziemlich genau 4 Jahren bin ich nur etwas weniger chaotisch innerhalb von 2 Wochen nach Bremen gezogen. Diesmal hatte ich eine Woche mehr, aber dafür musste mein Zeug ja erstmal von Bremen nach Krefeld transportiert werden.

Fangen wir aber mal vorne an. Geplant war das auf jeden Fall nicht. Wie man aus dem letzten Blogeintrag noch entnehmen kann, war mein Plan folgender: Mathe lernen, Prüfung bestehen und Abschlussarbeit schreiben. Letztere sollte wenn möglich in einem Unternehmen passieren, im besten Fall in einer Spieleschmiede. Aber es sollte alles anders kommen, denn Anfang August hatte ich Post in meinem XING-Postfach mit einer Stellenbeschreibung. Diese passte so gut zu meinen Vorstellungen, dass ich meine Bewerbung abschickte mit der Info, dass ich zuerst meine Abschlussarbeit anfertigen müsste. Ein paar Tage später folgte die Einladung zum Berwerbungsgespräch. Somit viel ein Tag Mathe lernen aus und ich flog nach München. Das Bewerbungsgespräch war lang, aber ser nett und meine Begeisterung wurde definitiv geweckt. Die Abschlussarbeit könnte ich in der Firma schreiben und wenn beide Seiten sich danach einig sind, dann hätte ich sogar direkt einen Job in der Tasche. Aber noch war ja nichts sicher. Am Nachmittag ging es dann erst nochmal in die City, denn mein Rückflug ging erst um 21.30.

München mag dich. Jawoll!!!!! :) Und damit man das auch wirklich glaubt haben sich die Marketing-Genies von München etwas tolles einfallen lassen.

München mag dich

Soll man das wirklich glauben? Kann eine Stadt eine Person mögen? Eine süße Idee ist es auf jeden Fall.
Die Stadt ist schon toll, aber bei aller Liebe, was musste ich erblicken, als ich am Odeonsplatz aus der U-Bahn kam und direkt auf die Theatinerkirche schaute? Seht selbst, sowas tut einem “Noch-Bremer” im Herzen weh…

Bayern hat wieder einen König

Was bleibt noch zu erzählen? Ach ja, ich wollte unbedingt zu Sport Scheck. Aber das war leichter gesagt als getan, denn es liefen nur Touristen durch die Gegend und keiner konnte mir helfen. Ok, irgendwann fragte ich eine Passantin mit Kinderwagen und bekam mit eine Antwort halb in “Denglish”, denn die gute Frau wohnte wohl schon länger in München, kam aber definitiv von der Insel.
Nach 3,5 Stunden war ich hundemüde, hungrig und die Füße taten mir weh. Und ich war froh, als ich am Flughafen ankam und nur noch sitzen musste.

Ein paar Tage später ging das Telefon und danach stand fest: “Ich werde Bremen verlassen und nach München ziehen”. In der Zwischenzeit hatte ich mich schon um eine Wohnung gekümmert. Und ab an begann der Stress. Die Matheprüfung musste gelingen, es gab kein Zurück mehr…

Typografie & Layout

Dienstag, 14. März 2006

Das waren 2 stressige Wochen, die ich nun hinter mich gebracht habe. Neben den Sightseeing-Touren ist hier ja auch noch studieren angesagt. Und der Abgabetermin für den Typografie & Layout Kurs von Bremerhaven stand fest und so musste ich mich ja nun entscheiden, ob ich mir einen A..tritt gebe und es zumindest versuche oder ob ich es an den Nagel hänge. Immerhin gibt es für diesen Kurs ja 6 Credits und interessant war der Kurs auch. Aber da ich den kompletten Januar und auch Teile des Dezembers verpasst habe, dachte ich, dass ich für das Endprojekt nicht genügend mitbekommen hätte um diesen Kurs erfolgreich beenden zu können.
Dennoch veruschte ich es und ihr wisst ja was das beduetet. Entweder mit vollem Einsatz oder ich lasse es lieber bleiben. Irgendwann kam der Motivationsschub und ich habe es dann bis gestern Abend zu Ende gebracht. Zu meinem Glück wurde der Abgabe-Termin um eine Woche verschoben, denn sonst wäre ich nicht fertig geworden. :) Aber was war denn das eigentliche Projekt und was sollten wir in dem Kurs überhaupt machen? “Well, let’s start” :P Insgesamt waren 9 Übungen über das Semester anzufertigen, von denen ich bis vor 3 Wochen nur 3 fertig gemacht hatte. Gegenstand der Übungen war z.B. das Freistellen & Retusche eines Bildes, Layout eines Textes mit Bildern, Einarbeitung in das Layoutprogramm Quark Express, Webseiten unter Verwendung von CSS gestallten und eine Bildanalyse. Es folgte das eigentlich Projekt, die Erstellung eines Print-Magazin mit mindestens 12 Seiten, sprich 4 Doppelseiten inklusive Cover. Außerdem sollte ein Prototyp für die entsprechende Webseite des Magazins erstellt werden.
Die Scanner der Uni waren nicht gerade berauschend, aber irgendwo muss man ja Abstriche machen. Eine OCR-Software war auch nicht installiert, also ging es ans Abtippen und Umtexten der Texte. Nach einigen Wutanfällen, Schokoriegeln und Frustattacken habe ich es dann nun fertig gebracht, dass ich Printmagazin samt Webseite abgegeben habe. Juchu. Aber Durchatmen ist nun auch nicht. Obwohl, heute Abend werde ich mich ausschließlich um dieses schöne Weblog hier kümmern, denn ich muss euch ja noch von den letzten 2 Wochen berichten. Und ein paar Fotos bin ich euch auch schuldig.