B2B - Back to Bremen
Ole ole, die letzten Minuten brechen gerade an bis ich wieder in Bremen eintrudel. Im Flugzeug komme ich ja zu nix. Nervende Engländer von ihrer schlechtesten Seite 4 Reihen vor mir, ein volles Flugzeug und dann auch noch immer wieder irgendwelche Wackelmanöver der Piloten. Ich glaube die haben heute den Autopiloten ausgeschaltet und den Copiloten fliegen lassen. Ständiges links und rechts ohne einen tieferen Sinn. Solange die Leuchten zum Anschnallen nicht aufleuchten muss man ja nichts befürchten. Dennoch habe ich keine Ruhe im Flieger. Wen wundert es da, dass ich nur 3 Seiten einer Zeitung gelesen habe und selbst da weiss ich schon nicht mehr genau worüber es ging. Immerhin habe ich das nun hinter mir und es hat alles gut geklappt.
Nun kann ich zumindest auch behaupten, dass man mit Billigfliegern ruhig fliegen kann. Obwohl, na ja, der Flieger war innerhalb von 30 Minuten wieder in der Luft. Das war schon fast ein Rekord. Und nur die Landung in Hamburg war unangenehm, obwohl nicht ganz so extrem wie in Heathrow letzte Woche. Da beruhigt es auch nicht, dass meine Ma mir nachher sagt, dass ich froh sein soll, dass wir 30 Minuten Verspätung hatten, denn 30 Minuten vorher war Unwetterwarnung „rot“ in Hamburg (laut Unwetterzentrale). Jetzt kann mich nichts mehr schocken. Ich denke sogar schon darüber nach wohin es das nächste Mal gehen könnte. Der Kampf gegen die Flugangst hat begonnen! ![]()