Archiv für Juni 2006

Die Vorrunde

Mittwoch, 21. Juni 2006

Hey, das ging ja schnell und die Vorrunde ist schon vorbei. Aber nun glänzt das Blog mit einem passenden Banner zur WM und auch sonst gibt es eigentlich viel zu berichten. Aber irgendwie komme ich nie dazu. Studenten haben es schon schwer. :) Gestern war ja das letzte Vorrundenspiel gegen Equador auf dem Plan. Wir entschlossen uns zum Public Viewing im Cinemaxx in Bremen wie ihr auf dem Foto sehen könnt.

WM Fieber im Cinemaxx Bremen

Dann ging es an die Schlachte, wo wir auf die 3 Tore für Deutschland anstoßen konnten. Zwischendurch kamen die Trommler der Südkurve mit singenden Fan vorbeigezogen und wir waren uns einig, dass die WM-Stimmung für immer bleiben müsste.

Schlachte Bremen

Aber nun geht es ja erst richtig zur Sache. Das Achtelfinale steht vor der Tür und da treibt es uns aus Bremen hinaus. Es wird in den Norden gehen und zwar nach Hamburg auf die Fan-Meile.
Mehr dann nächste Woche. :) Wenn alles glatt geht habe ich sogar wieder Internet ab Dienstag. Stay tuned…

WM-Tippspiel

Mittwoch, 7. Juni 2006

So, nun hoffe ich mal, dass alle Blogleser aus den Löchern gekrochen kommen und fleißig mittippen werden, denn ich habe für euch/uns ein Tippspiel eingerichtet, bei dem wir um die Wette tippen können.

Bis 30 Minuten vor Spielbeginn könnt ihr eure Tipps dort abgeben. Zuvor müsst ihr euch jedoch als Spieler registrieren. Und wie macht man das? Einfach dem folgenden Link (http://www.kicktipp.de/daniii)folgen und in dem Menü findet ihr den Eintrag “Mitglied werden”.

Dann bin ich mal gespannt, wer sich alles traut. :)

Schreibwut

Freitag, 2. Juni 2006

Ich habe gerade 5!!!! neue Artikel online gestellt. Also nicht erschrecken, denn das sind die Sammlungen der letzten Tage, wo ich kein Internet hatte.
Mein Inet-Anschluss lässt weiter auf sich warten, da Alice-DSL das irgendwie nicht hinbekommt. Vielleicht schreibe ich irgendwann mal einen “Vorsicht-Kunde”-Bericht analog zur CT-Version. So langsam komme ich mir echt verarscht vor.
Viel Spaß beim Lesen und stöbern…

Zu Gast bei Freunden…

Freitag, 2. Juni 2006

…So lautet ja das Motto zum WM-Jahr in Deutschland. Das Gefühl beobachtet zu werden, weil man aus Großbritannien kam werde ich jedoch nicht los, denn im Gegensatz zum Flugzeug aus Griechenland wurde unser Flieger von zwei Bundesgrenzschutz wagen empfangen. Sicherheit geht ja nun mal vor. Und so wurden die bereits im anderen Bericht genannten Spezis aus England dann auch direkt an der Kofferausgabe angepflaumt, weil die Jungs nichts besseres zu tun hatten, als alle Koffer anzutatschen oder gar auf das Fließband sprangen. Ole ole, ich freue mich schon auf den Kleinkrieg auf dem Rasen, wenn es wirklich zu dem Match Deutschland – England kommen sollte. Der Nationalstolz in England kennt zumindest keine Grenzen. Pubs werden in rot-weiss bis unters Dach dekoriert und auch die Außenfassade ist kaum wieder zu erkennen. Mein Lieblingsutensiel ist jedoch die englische Miniflagge, die and vielen Autos an beiden Fenstern seitlich der Rückbank angebracht sind und fröhlich im Wind wedeln. :) Und ich werde das Gefühl nicht los, dass in einigen Fußballstädten der WM ein mittelschweres Chaos ausbrechen wird. Zumindest der Hamburger Flughafen und der Busbereich müsste dann noch extra ausgeschildert werden, damit die Leute auch dahin kommen, wo sie hinwollen. Ich fand das System unübersichtlicher als in Wales und das soll ja schon mal was heissen.
Irgendwie bin ich ja froh, dass Bremen keine WM-Stadt ist, denn ansonsten müsste man sich ja während der WM verschanzen. Oder sehe ich da nur ein wenig schwarz? Ja, schwarz, rot, gold gibt es überall, WM T-Shirts an jeder Ecke und auch die Großbildleinwände werden überall schon aufgestellt. In ein paar Tagen ist es soweit. Angeblich soll es irgendeinen Internetdienst geben, der einem auf Wunsch sämtliche Leinwände in den Städten anzeigen soll. Seid ihr auch auf der Suche danach? Dann schaut doch mal hier.
Und wer noch ein wenig die Nationalhymne lernen möchte, dem wird hier geholfen. Und für die Damenwelt gibt es ja auch genügend Links im Internet, damit man sein rein äußerliches Dream-Team erstellen kann. Wer darf denn dabei auf keinen Fall fehlen? Na, da muss ich doch erstmal selber forschen. Aber David Beckham und Michael Owen sind auf jeden Fall dabei. Ohoh, das sind ja beides Engländer, böse, das darf man eigentlich gar nicht erwähnen. Also, psssssst, ich hab nichts gesagt. Was gäbe es denn da noch? Hm, ein netter Portugiese ist wohl auch dabei, Ronaldo heisst der glaub ich – und nein, ich verwechsele den nicht mit dem Brasilianer. Immerhin weiss ich ja auch was Abseits ist. :) Wenn nichts Ordentliches dabei sein sollte, dann gäbe es ja noch Figo und Zidane, obwohl ich mir gar nicht so sicher bin ob Figo dabei ist. Und von den Deutschen würde ich vielleicht Herrn Lehmann und den Metzelder noch ins visuelle Dream Team nehmen. :P Wer wird denn nun Meister? Also ich bleibe da nicht ganz so pessimistisch wie manch einer, aber den puren Optimismus habe ich auch nicht gefrühstückt. Wenn Deutschland die Vorrunde übersteht und dann gegen England gewinnt, dann ist auch der Weltmeistertitel eventuell drin. Bis dahin gibt es aber noch einige Halbzeiten und „runde Bälle“ zu bestehen und danach sehen wir weiter. :) Und für die WM werde ich glaub ich mein Blog zum WM-Blog umfunktionieren. Das wird dann mein Beitrag zur WM. Fehlt nur noch der passende Titel. Wer Vorschläge hat bitte immer her damit. Der beste Vorschlag gewinnt und wird damit belohnt, dass dieser Name das Blog während der WM ziert. :)

B2B - Back to Bremen

Freitag, 2. Juni 2006

Ole ole, die letzten Minuten brechen gerade an bis ich wieder in Bremen eintrudel. Im Flugzeug komme ich ja zu nix. Nervende Engländer von ihrer schlechtesten Seite 4 Reihen vor mir, ein volles Flugzeug und dann auch noch immer wieder irgendwelche Wackelmanöver der Piloten. Ich glaube die haben heute den Autopiloten ausgeschaltet und den Copiloten fliegen lassen. Ständiges links und rechts ohne einen tieferen Sinn. Solange die Leuchten zum Anschnallen nicht aufleuchten muss man ja nichts befürchten. Dennoch habe ich keine Ruhe im Flieger. Wen wundert es da, dass ich nur 3 Seiten einer Zeitung gelesen habe und selbst da weiss ich schon nicht mehr genau worüber es ging. Immerhin habe ich das nun hinter mir und es hat alles gut geklappt. :) Nun kann ich zumindest auch behaupten, dass man mit Billigfliegern ruhig fliegen kann. Obwohl, na ja, der Flieger war innerhalb von 30 Minuten wieder in der Luft. Das war schon fast ein Rekord. Und nur die Landung in Hamburg war unangenehm, obwohl nicht ganz so extrem wie in Heathrow letzte Woche. Da beruhigt es auch nicht, dass meine Ma mir nachher sagt, dass ich froh sein soll, dass wir 30 Minuten Verspätung hatten, denn 30 Minuten vorher war Unwetterwarnung „rot“ in Hamburg (laut Unwetterzentrale). Jetzt kann mich nichts mehr schocken. Ich denke sogar schon darüber nach wohin es das nächste Mal gehen könnte. Der Kampf gegen die Flugangst hat begonnen! :P

Aberdäääär

Freitag, 2. Juni 2006

Am Dienstag ging es erstmal zur Uni, um nach den Noten zu fragen, welche angeblich schon seit 4 Wochen feststehen sollen. Das war wohl einen Schuss in denn Ofen, denn ich wurde auf Ende Juni vertröstet. Wozu brauchen die dafür so lange? Die Kurse sind immerhin schon 2 Monate vorbei…
Mittags ging es dann mit dem Zug nach Aberdare. Es ist ein halbwegs süßes Städtchen. Es gab ein paar der typischen Geschäfte und natürlich darf dann auch kein Fish & Ships Laden und auch kein Second Hand Buchladen fehlen. Ansonsten gab es nichts Besonderes zu sehen und so machten wir uns auf die Suche nach dem See. Tja, aber wo war er nur? Wir gingen in die Richtung, die ich am Vortag auf der Karte ermittelt hatte, aber irgendwie schienen wir falsch. Dann wurden wir noch von einer englischen Familie nach dem Weg zu dem besagten See gefragt. Hm, also die suchten den See auch. Naja, einfach weiter den Berg rauf bis wir einen Überblick über die Gegend hatten. Kein See in Sicht. Dann sind wir noch ein Stück weiter gewandert und haben dann eine Pause auf einer Wiese gemacht. Hinter uns grasten ein paar alte Ponys und man hatte einen guten Überblick über Aberdare. :) Abends waren wir dann total müde und ich musste dann ja packen, weil es am nächsten Tag nach Hause ging. Und nun sitze ich am Bristol Airport und schreibe schon mal alle Dinge zusammen, da ich eh noch warten muss bis mein Flug geht. Die Fotos von den letzten Tagen hatte ich ja schon hochgeladen und diese habt ihr bestimmt schon gefunden. :P

Pontypridd Rundgang

Freitag, 2. Juni 2006

Am Montag wollte ich mir nun mal die grüne Seite von Pontypridd anschauen und so ging es in den War Memorial Park. Der liegt auf der anderen Seite des Taff und dazu auch noch auf einem Hügel. Bei halbwegs schönem Wetter ging es dann auch schon los und nach ca. 40 Minuten erreicht man den Eingang des Parks mit einem historischen Steinkreis. Von dem Park aus hat man eine schöne Aussicht und kann von Treforest bis Pontypridd alles überblicken. Eigentlich wollten Ina und ich bis zur spitze des Hügels wandern, aber irgendwie haben wir nicht den passenden Weg gefunden. Verwunderlich war immer nur, dass die Anwohner so freundlich waren und uns immer grüßten, wenn diese z.B. im Vorgarten Rasen mähten. Nachher wusste man warum. Immer wenn uns jemand grüßte handelte es sich nämlich um eine Sackgasse und wir wurden als Besucher der Nachbarschaft freundlich empfangen. Somit wurden wir schon immer misstrauisch, wenn jemand uns grüßte. :) Irgendwann fing es dann wieder mal an zu regnen und wir gingen über Ponty-City zurück nach Hause.

Party Alarm

Freitag, 2. Juni 2006

Party Alarm

Samstag Abend war Party angesagt. Und so ging es gegen 21:30 Richtung Ponty. Dort gingen wir in einen Pub mit Coktailbar im Keller und Disco im 1. Stock. Lustiger Schuppen, denn es war alles vertreten. Die älteren „Säcke“, welche im Pub ihr Bierchen zechten, komische gestalten in der Coktailbar, die mit ihren ulkigen „Kostümen“ glänzten. Oder wie würdet ihr ein pinkes, hautenges Kleid mit kleinen weissen Punkten an einer Frau bezeichnen, die mindestens 100 kg auf der Waage hatte? Und nein, es handelte sich nicht um eine Schwangere. Auch sonst gab es ulkige gestalten, die meisten schon um 22 Uhr so besoffen, dass selbst gerade Stehen schwer war. Von verbaler Kommunikation will ich erst gar nicht sprechen. :) Für Verhaltensforscher wird auf jeden Fall viel geboten. Und schüchterne Menschen können hier super üben, denn das Balzverhalten hier ist unglaublich einfach:

  1. Trinken bis man gut angeseueselt ist
  2. Die nächst Beste Person ansprechen und sich Warmbaggern.
  3. Hat man genug Mut gesammelt beginnt der Angriff auf die Zielperson.
  4. Falls man eine Abfuhr bekommt holt man sich halt wieder Mut bei anderen Mädels, verliert aber nicht den Blickkontakt zum eigentlichen Ziel
  5. Zwischendurch immer wieder den Versuch zum Jagdobjekt versuchen und hoffen, dass man in der Zwischenheit nicht zu besoffen wird, so dass die Türsteher einen aus der Disco schmeissen.
  6. 6. Wenn der Alkoholpegel zu hoch wird einfach in die Arme der nächstbesten Frau werfen oder alleine nach Hause torkeln. Morgen weiss man dann eh nichts mehr vom Vorabend.

Und genau so lief es ab… Immerhin konnte ich einem Kerl davon überzeugen, dass Deutsche auch durchaus nett sein können. Das lag aber nur daran, dass er weder besoffen noch aufdringlich war und die Kontaktaufnahme über seine Freundin entstand. Da hatte man dann ja nichts zu befürchten, wenn man zu freundlich war. :) Ich war mit Felipa da, welche sich in der Woche zuvor mit einem Waliser getroffen hatte, der dort arbeitete. Ob da sich nun was entwickelt wage ich zu bezweifeln, aber man weiss ja nie. Auf jeden Fall bekam Felipa den ein oder anderen Drink umsonst zugeschoben. Ich bevorzugte jedoch Coktails. Und ich bekam auch einen Drink umsonst von einem ganz schnuckeligen Waliser. Da wusste ich noch nicht warum genau, dachte aber, dass es was mit Felipa und Mike zu tun haben musste. 2 Tage später war ich schlauer, denn Felipa fragte mich, ob ich noch mal mit ihr in den Schuppen wollte. Als ich das verneinte rückte sie mit einer SMS raus, welche Mike ihr geschickt hatte und Mike mir schöne Grüße von Sam ausrichten sollte und er heute Abend im Pub wäre, aber kein Dienst hätte. Aber ich kann euch beruhigen, denn ich bin nicht hingegangen. Schon deshalb nicht, weil ich Müde von der Latscherei tagsüber war.