Rhondda Heritage Park & Llancaiach Manor House
Keine Müdigkeit aufkommen lassen, denn es gibt ja so viel zu unternehmen. Diesmal ging es auf einen Ausflug mit den Franzosen. Da kann ich euch natürlich wieder eine Schote nach der anderen erzählen. Es fing an mit der Organisation. Sollten wir uns nun um 8.30 oder 9 Uhr treffen? Wie viele Leute kommen überhaupt mit? An diesem Morgen standen dann 3 Franzosen an dem Treffpunkt, stiegen mit Ina und mir in den Bus und warteten auf die Abfahrt. 5 Minuten später wollten die Franzosen schon wieder aussteigen, weil keine weiteren Landesgenossen erschienen. Da frag ich mich doch ernsthaft nach dem Sinn eines Ausflugs. Müssen dafür mehr als 10 Franzosen teilnehmen, dass man den Ausflug antritt? Na ja, die haben ja auch wie üblich wieder nicht aufgepasst oder den Dozent nicht verstanden, dass dieser uns auf dem Ausflug begleitet. Irgendwie kamen dann doch noch ein paar mehr Leute und es ging los.
Wirklich viel Neues gab es im Rhondda Heritage Parc nicht zu Sehen. Gibt es hier noch was anderes außer Bergbau in der Region? Der erste Audiobeitrag bekamen die Franzosen in ihrer Landessprache präsentiert, da der Dozent vergaß, dass auch 2 Nicht-Franzosen dabei waren. Nach dem Vortrag fragte ich einen der Spezies nach dem Inhalt und mich wunderte es nicht, dass er nix verstanden hatte bzw. mir das nicht auf Englisch erklären konnte. Na ja, die nächsten Beiträge waren dann auf Englisch und erzählten vom Leben der „Miner“ und deren Familien sowie dem enormen Einwohneranstieg im 19. Jahrhundert. Für einige Zeiten mussten wir Helme tragen, das es unter die Erde ging um eine alte Miene zu erkunden.
Am Mittag ging es dann zum Llancaiach Manor House und an dieser Stelle möchte ich euch zumindest die Aussprache des Wortes Llancaiach erklären. Ein „Ll“ spricht man wie ein „chl“ aus, wobei das „ch“ wie in „ich“ klingt. Das Ergebnis lautet also in etwa „Chlan-kai-ach“.
Dieses Haus hat mir von der Darstellung sehr gefallen und ich kann einen Besuch nur empfehlen. Wenn man zum Haus geht wird man von Mrs Griffith begrüßt, welche einen herzlich willkommen heißt und ihren Hausherrn entschuldigen lässt, da er verreist sei.
Aber er hat eine Nachricht hinterlassen, dass Sie uns herzlich empfangen soll. Von der Begrüßung ein kleiner Ausschnitt als Video (*klick*)Leider durfte ich nicht mehr filmen. Fotos waren jedoch zum Glück erlaubt.
Ich war so begeistert von der Führung. Es gab mehrere Bedienstete, die in dem Haus herumliefen, die passende Kleidung trugen und hin und wieder in die Räume kamen, sich mit uns oder die Bediensteten untereinander unterhielten. Das Leben zu der damaligen Zeit wurde einem so lebhaft vermittelt und die Bediensteten waren alle sehr passend ausgewählt.
Die Küchenmagd erklärte uns zum Beispiel, dass man früher auch schon Cider hergestellt hat. Damit das Getränk würziger schmeckte wurde Fleisch während der Gärung hineingele
gt. Da normales Fleisch aber zu wertvoll war musste man sich billigeres Fleisch besorgen. Und was lief früher eh überall rum? Ratten! Würdet ihr so ein leckeres Cider nicht auch trinken wollen? Igitt.
Nachts soll es in dem Haus übrigens spuken (BBC Webseite - Ghost Cam). Na, entdeckt ihr einen Geist?
Als es dann nach Hause ging war ich ein wenig traurig, denn das Haus hat mich wahnsinnig begeistert.
17. März 2006 um 09:55 Uhr
Süss mit Helm ^^
Schaust gut aus mit dem Helm
17. März 2006 um 10:58 Uhr
Nein, ich finde keinen Geist ^^