Big Pit Mining Museum
Am Samstag organisierte das International Office einen Ausflug zum National Mining Museum Big Pit. Insgesamt waren wir 20 Studenten aus unterschiedlichen Nation, z.B. Frankreich, Portugal, Schweden, Polen, Griechenland und natürlich Deutschland. Eine gemischte Truppe und eigentlich hatte ich mit allen etwas zu tun, jedoch wie erwartet am wenigsten mit „meinen“ Franzosen, die sich wie immer abkapselten. Dafür lernte ich Carin, eine nette Schwedin kennen mit der ich demnächst wohl noch mehr unternehmen werde, die sie auch ein wenig die Gegend erkunden möchte.
Die Fahrt dorthin dauerte ca. 1 Stunde und es war sehr interessante, die andere Seite unseres Tals zu sehen. Generell sind die sanften Hügel sehr kahl und der Jahreszeit entsprechend eher blassgrün. Aber irgendwie mal schön ein etwas weniger besiedelte Gegenden zu sehen, obwohl der Süden ja noch am Dichtesten bevölkert ist.
Wir hatten ja eigentlich einen Touristenführer, der das Einchecken vornahm, aber es stellte sich sehr schnell heraus, dass er keinen Plan hatte. So wusste er noch nicht mal, dass für das Museum kein Eintritt gezahlt werden musste. Er wusste auch nicht, wann wir zurückfahren sollten. Naja, zum Glück können wir ja selber auf uns aufpassen.
Im Fotoalbum gibt es auch wieder schöne Fotos zu bestaunen, denn ich möchte euch das Leben von vor ein paar Jahren in der Kohlemiene nicht enthalten.
Damit ihr euch ein wenig die Landschaft vorstellen könnt, habe ich mal mein tolles Tool ausprobiert, mit dem man Fotos aneinanderpappen kann.
Es war ein netter Ausflug und wir wurden von einem echten Waliser geführt, der selber 23 Jahre in der Kohlengrube gearbeitet hat. Aber hört und seht doch selber. Ich habe ein kleines Video (*klick*), damit ihr euch die Sprache und den Akzent der Waliser vorstellen könnt. Die Qualität ist runtergeschraubt, damit die Datei nicht zu groß ist.
Ich wundere mich zwar, dass dieses Museum nichts kostet, denn es ist ausführlich und mit Videos, Interaktiven Terminals und informativen Tafeln/Bildern bestückt und bietet im Sommer für Touristen sogar die Möglichkeit in die Miene selber hinabzufahren.
Wie ihr sehen könnt, hatten wir sogar Glück mit dem Wetter. Da muss ich doch direkt mal ein Stoßgebet gehn Himmel richten, dass der Regengott mal Urlaub hatte.
Mal sehen was ich nächstes Wochenende erkunde. Oder bleib ich zu Hause und beschäftige mich mal mit meinem Unikram? Ich glaub das entscheide ich am Donnerstag oder Freitag, wenn man das Wetter für das Wochenende erahnen kann. ![]()