Archiv für Januar 2006

Girls wanna have fun?!

Dienstag, 31. Januar 2006

Gestern war Sonntag und wo war ich da? Im Pub. Zuerst vergaß ich, dass ich mich verabredet hatte und gammelte zu Hause in World of Warcraft rum. Tjo, in letzter Zeit spiele ich zu viel und faulenze gerne. Das muss sich aber wieder ändern. Jawohl!!! Aber das ist ja nun nicht das Thema. :) Ich war um 19.45 in Eile, Treffen um 20 Uhr und weder Make-Up noch Haare gemacht. Uiuiui, dann mal schnell fertig machen. Das Ergebnis gefiel mir zwar überhaupt nicht, aber mehr ging halt nicht. Ist ja auch egal, hier kennt mich ja eh keiner und ich möchte ja auch nur ein wenig mit Ina quatschen. Also ab ins Pub. Dort angekommen, stehen 3 Typen im Vorraum zum Pub und diskutieren, was sie denn nun machen. Einer steht in der Tür, dreht sich um und rennt mich fast um. Höflich sind ja alle hier, halten einem die Tür auf, lassen die Frau zuerst durch die Tür gehen, das muss man den Briten ja lassen. Da könnte sich der ein oder andere ne Scheibe von abschneiden! So wunderte mich das nun auch nicht, dass er mir die Tür aufhielt. Ich bestellte mir an der Bar ein Cider und auf einmal Stand dieser Typ neben mir und fragte mich, ob ich was trinken möchte. Oh je, bitte nicht, aber, hm, vielleicht meint er es ja nur nett. Ok, sage ich ihm, dass ich schon bestellt habe?! Er muss noch mal kurz weg sagt er und schwups war er weg. Puh, Glück gehabt. Ich setze mich zu Ina und sie wundert sich nur über mein „Glück“ und kann sich das Grinsen nicht verkneifen. Aber wo war er denn nun hin? Egal, Hauptsache weg. Aber neeeeeeeeein, da war er ja doch noch, brachte direkt nen Typen für Ina mit und setzte sich zu uns. Er stellte dann mit einer Sicherheit fest, dass wir keine Waliserinnen waren. Tja, so ist das halt in einer kleinen Stadt. Da kennt sich halt jeder. Ob wir Schwedinnen wären. Ja ne, ist klar! Aber sein zweiter Tipp war dann richtig. Er kam dann aber auch direkt zur Sache und das mit einem unglaublichen Ego. Ob ich ‚nen Freund hätte und ob ich für ein wenig Spaß zu haben sei. Tjo, da war er bei mir falsch. Auch das Argument, dass die deutschen Mädels doch eigentlich leicht zu haben seien stoßen bei mir ja nur auf Granit. 5 Minuten blabla und der Versuch mich und Ina zu überreden mit in einen anderen Pub zu gehen waren erfolglos. Und nach weiteren 5 Minuten waren sie dann endlich verschwunden und wir hatten unsere Ruhe. :) Die Planung für diese Woche ist abgeschlossen. So werden wir uns am Freitag nach der Uni um 11 nach Caerphilly begeben. Was gibt es dort zu sehen? Eine alte Burganlage. Davon bekomme ich ja nicht genug. Aber noch was kann man dort bestaunen – einen Lidl. Unglaublich aber war. Sollte es dort wirklich normales Brot geben? Und all die Lebensmittel, die man hier nicht bekommt und vermisst? Da bin ich ja mal gespannt. Hoffentlich bleibt das Wetter so schön wie im Moment. Kann mich nicht beklagen, denn es hat seit ca. 5 Tagen nicht geregnet und der Himmel ist überwiegend blau. :P Und am Samstag wollte Ina und ich mit meiner Mitbewohnerin Sofia in die Students Union. Dort sind immer Parties am WE. Beginn 20 Uhr, Ende 1 Uhr. Bitte nicht lachen, aber das ist hier nun mal so. Länger brauchen die auch nicht offen haben, da der Alkoholpegel hier bereits um 23 Uhr auf dem Maximum ist. Andere Länder, andere Sitten. :) Aber was musste ich eben feststellen? Das Internet geht nicht? Oh my god, what’s going on? Und diesmal ist es nicht nur der Router, der streikt sondern der Anschluss. Wie kann denn das? Carlos schläft noch. Hm, warten 13 Uhr, er ist wach. Was ist nun los? Er kann es sich erst nicht erklären, dann rückt er mit der Wahrheit raus. Maybe … die Rechnungen der letzten 2 Monate … nicht bezahlt … nicht dran gedacht … Post von Dezember liegt auf einem Stapel … warten … klären. Grummel, geht das Problem mit dem Internet wieder los? Ich hatte doch gerade erst meinen Alltag soweit geregelt, dass nun alles wieder so klappen sollte wie gewohnt. Und nun das. Wenn das nun wieder nicht funktioniert ra
ste ich aus. Dann muss ich ja wirklich was für die Uni tun. Schicksal? Nein, bestimmt nicht. Wer hat da einen Voodoo Zauber benutzt? Bin ja mal gespannt, wann das geklärt ist. Bis dahin werde ich dann mal zur Uni latschen und dort die 2 Berichte, Fotos und Videos hochladen. :/

C wie Cardiff …

Dienstag, 31. Januar 2006

… oder wie cool. Ja, das war es am letzten Wochenende. Ich weiss, es war bei weitem nicht so kalt wie in Deutschland, aber für die walisischen Verhältnisse schon, denn ich konnte keine Menschen Seele mehr mit T-Shirt erblicken, obwohl das hier normal zu sein scheint. Vielleicht ist es ja der letzte Schrei mit T-Shirt Schal und Handschuhen aufzutreten, aber selbst diese Kuriositäten sah ich am Wochenende in Cardiff nicht. And der Uni trifft man so was auch eher mal an. Oder was noch viel lustiger aussieht – Mädels in Leggins mit Rüschenrock drüber und Moon Boots – auch das ist hier kein Einzelfall.
Also ok, kommen wir zum Wesentlichen: Cardiff entdecken!!! Was stand denn nun alles auf dem Plan? Ich hatte mir vorgenommen das Castle, die St. John Baptist Parish Church und das National Museum zu besichtigen und ein wenig Shopping zu betreiben. Aber zuerst wollte ich zur Touristeninformation. Alles eingezeichnet in meinem Wales-Reiseführer und sogar mit Mini-Karte. Bloß war da keine Touristen-Information wo sie auf der Karte eingezeichnet war. Naja, egal, laufe ich halt so ein wenig rum. Irgendwann wird sich schon was erblicken lassen.
Ui, da ist ja direkt ein Kino in der Nähe vom Bahnhof. Mal schauen was da so läuft. Interessant, hier läuft schon „Underworld 2“ und „The New World“. Na schmachtet ihr schon, weil er bei euch noch nicht läuft? Aber wie oft fährt man denn extra nach Cardiff um ins Kino zu gehen? Muss ich mal demnächst mit ner abendlichen Tour durch die Stadt erkunden. Aber spätestens um 23.26 ist Ende, denn da fährt der letzte Zug zurück nach Pontypridd und am nächsten Morgen fährt der nächste erst um 9.00 Uhr. Die Discos schließen jedoch um 2.00 oder spätestens 3.00 Uhr. :) Ok, weiter geht’s Richtung Queen Street. Vorbei an Howells, einem Bekleidungsgeschäft aus dem ich am liebsten schreiend rausgelaufen wäre. Irgendwie überhaupt nicht mein Geschmack. Und auf einmal sehe ich da einen Wegweiser. Total verwirrend, in alle Richtungen Pfeile und ich würde am liebsten in alle Richtungen laufen. Castle, Church, Tourist Information, National Museum. Ok, mittlerweile war mir die Tourist Information egal und es zog mich zum Castle. Aber vorher musste ich noch in den Cardiff Market. Komisches Teil, ähnelt einem Basar, wo sämtlicher Ramsch angeboten wird. Schnell ein Foto machen und wieder raus. :P Ui, da ist eine kleine überdachte Straße und sieht recht schnuckelig aus. Gleich mal rein. Hm, komische Shops, aber ich folge der Musik – Dudelsack – da muss irgendwo ein Ausgang sein und da ist was los. Juchu, es sind wirklich Dudelsackspieler, aber was macht die Army hier? Und warum laufen die mit Eimern rum und wollen einem Geld aus der Tasche ziehen? Ich lasse mich nicht weiter stören und versuche euch ein kleines Video (*klick*), aufzunehmen, denn so was konnte ich mir ja nicht entgehen lassen. Die komischen Army-Soldaten machten mich total irre mit ihrer Eimer-Nachrennerei, so dass ich total vergaß, dass die John Baptist Parish Church nun offen hatte und ich mir die direkt ansehen könnte. :) Ich lief also weiter und sah die Mauern des Cardiff Castle. Aber wo ist denn der Eingang? Ich lief natürlich die falsche Seite lang, obwohl es eigentlich die schönere Variante war. Ich spazierte durch den Bute Park, wenn ich mich nicht irre und es war wirklich ein herrliches Wetter, nur ein wenig zu windig. In einem walisischen Park dürfen Steine nicht fehlen und so fand ich auch in der Nähe einen Steinkreis. Irgendwann hatte ich die Burganlage fast komplett umrundet, als ich den Eingang erblickte. Na, dann mal rein in der Hoffnung, dass der Wind von den Mauern abgehalten wurde. Zu viel gehofft, denn es zog wie Hechtsuppe. Ich buchte direkt eine Führung mit, damit ich auch „best informed“ bin. Interessante Burg bzw. die Burg ja selber nicht, sondern eher die Wallanlage mit dem integrierten Wohngebäude. Die Zim
mer wurden in der viktorianischen Zeit von dem damals angeblich reichsten Mann der Welt neu eingerichtet bzw. er ließ sie für ein Vermögen neu einrichten. Wie kam dieser Mann an sein Reichtum? Durch Kohleexport. Da wären wir wieder bei der Kohle. Dreht sich hier denn alles darum?! Auf jeden Fall ließ er die Räume mit einem mittelalterlichen Flair und Prunk einrichten. Es trifft zwar nicht ganz meinen Geschmack, aber es war ganz schön pompös und sehr detailliert in Ausführungen, Gegenständen und Wandbemalungen. Leider durfte während der Führung nicht fotografiert werden, aber selbst wenn wäre das meiner Meinung nur für die interessant, die auch die Geschichte zu den Räumen kennen.
Anschließend stieg ich auf die eigentliche Burg und da war es verdammt eisig. Aber es war eine schöne Aussicht, was auf dem Video (*klick*), nur halb so gut rüber kommt. Das Gebäude, was mir am meisten ins Auge stach war das Millenium Stadium. Es ist glaub ich auch das neueste Gebäude in der Stadt und im Februar wird dort der Six Nations Cup ausgetragen. Ich hab mir so was sagen lassen, dass es sich dabei um das wichtigste Event im Rugby handelt und während dieser Zeit alle Pubs diese Spiele austragen und gefüllt sind. :) Nach Cardiff sollte man dann möglichst nicht gehen auf Grund der Menschenmassen und dem Alkoholkonsum dieser. Die Touristenattraktionen haben dann sogar geschlossen aus Angst vor Randale. Na, dann bin ich ja gewarnt und schau mir das lieber hier im Pub an. Oder auch besser nicht nach meinem Erlebnis gestern. Dazu aber später mehr.
Nun gut, es war inzwischen 16 Uhr und die Geschäfte machen zwischen 17 und 18 Uhr zu. Übrigens nicht nur am Wochenende. :/
Die Kirche hatte schon zu und das National Museum lohnte sich auch nicht mehr. Und außerdem war ich halb erfroren. Ich bummelte noch ein wenig durch die Queen Street und einer Shopping Arcade, fand einen großen Buchladen und stöberte dort ein wenig.
So richtig begeistert hat mich die Stadt nicht, obwohl man muss ja auch sagen, dass es ein paar schöne Ecken gibt, die ich versucht habe in Fotos einzufangen.

Anpassung ist alles …

Dienstag, 24. Januar 2006

… und so war ich am Sonntagabend zum Abschluss des Wochenendes im Pub. Dort sieht man entweder komische Sportarten, seltsame Musikvideos im TV, Hunde mit 3 Beinen oder ulkig aussehende Waliser. Diesmal war Snookern auf der Leinwand zu sehen. Bisher habe ich mich ja noch nie mit dieser „Sportart“ beschäftigt, aber da kam ich diesmal dank Ina nicht drumrum, die mir versuchte die Regeln plausibel zu machen. Man lernt ja so einiges. So weiss ich nun, dass es Fauls gibt und Miss. Und dass man abwechselnd eine rote und eine farbige Kugel spielen muss. Die schwarze die meisten Punkte gibt und die weisse natürlich nicht versenkt werden sollte. Und woran erkennt man, dass dieses Spiel die Briten erfunden haben? Tja, nach 4 Frames, also wenn der Tisch 4 mal abgeräumt wurde, gibt es eine Teepause!!! :P Der Typ hinterm Tresen weiss nun auch schon was wir trinken: Cider, half pint. Muss ich mir da Gedanken machen oder trinken alle anderen Bier und wir sind die Rarität, die Cider bestellt? Naja, egal, Hauptsache es schmeckt.
Und schon wieder gibt es etwas, worüber man sich wundern kann. Warum sind die Gläser bis zum Rand gefüllt? Warum sind die Gläser nicht so, dass ein half pint kurz unterhalb aufhört, so dass man nicht so jonglieren muss, damit man nicht schlabbert. Ist dies um zu testen, ob man schon so besoffen ist, dass man das Glas nur halbleer an den Tisch bekommt? Oder ist das eine Taktik, damit man erst Recht am Tresen stehen bleibt? Oder aber ist es eine Vereinfachung für das Staff, damit sie auch noch im vollen Kopp die Gläser gefüllt bekommen und nicht denken müssen? Fragen über Fragen und genügend Stoff zum diskutieren. Was mich aber noch mehr verwundert ist die Tatsache, dass überall der Preis von 1,20, ehm Verzeihung man schreibt hier ja 1.20, steht und wir aber nur 0.95 bezahlen müssen. Freuen wir uns drüber und lassen es uns schmecken. ;) Ich sag dann mal „Cheers“ und bis demnächst.

Big Pit Mining Museum

Dienstag, 24. Januar 2006

Am Samstag organisierte das International Office einen Ausflug zum National Mining Museum Big Pit. Insgesamt waren wir 20 Studenten aus unterschiedlichen Nation, z.B. Frankreich, Portugal, Schweden, Polen, Griechenland und natürlich Deutschland. Eine gemischte Truppe und eigentlich hatte ich mit allen etwas zu tun, jedoch wie erwartet am wenigsten mit „meinen“ Franzosen, die sich wie immer abkapselten. Dafür lernte ich Carin, eine nette Schwedin kennen mit der ich demnächst wohl noch mehr unternehmen werde, die sie auch ein wenig die Gegend erkunden möchte. :) Die Fahrt dorthin dauerte ca. 1 Stunde und es war sehr interessante, die andere Seite unseres Tals zu sehen. Generell sind die sanften Hügel sehr kahl und der Jahreszeit entsprechend eher blassgrün. Aber irgendwie mal schön ein etwas weniger besiedelte Gegenden zu sehen, obwohl der Süden ja noch am Dichtesten bevölkert ist.
Wir hatten ja eigentlich einen Touristenführer, der das Einchecken vornahm, aber es stellte sich sehr schnell heraus, dass er keinen Plan hatte. So wusste er noch nicht mal, dass für das Museum kein Eintritt gezahlt werden musste. Er wusste auch nicht, wann wir zurückfahren sollten. Naja, zum Glück können wir ja selber auf uns aufpassen. ;) Im Fotoalbum gibt es auch wieder schöne Fotos zu bestaunen, denn ich möchte euch das Leben von vor ein paar Jahren in der Kohlemiene nicht enthalten.
Damit ihr euch ein wenig die Landschaft vorstellen könnt, habe ich mal mein tolles Tool ausprobiert, mit dem man Fotos aneinanderpappen kann. ;)

Landschaft am Mining Museum (South Wales)

Es war ein netter Ausflug und wir wurden von einem echten Waliser geführt, der selber 23 Jahre in der Kohlengrube gearbeitet hat. Aber hört und seht doch selber. Ich habe ein kleines Video (*klick*), damit ihr euch die Sprache und den Akzent der Waliser vorstellen könnt. Die Qualität ist runtergeschraubt, damit die Datei nicht zu groß ist.
Ich wundere mich zwar, dass dieses Museum nichts kostet, denn es ist ausführlich und mit Videos, Interaktiven Terminals und informativen Tafeln/Bildern bestückt und bietet im Sommer für Touristen sogar die Möglichkeit in die Miene selber hinabzufahren.
Wie ihr sehen könnt, hatten wir sogar Glück mit dem Wetter. Da muss ich doch direkt mal ein Stoßgebet gehn Himmel richten, dass der Regengott mal Urlaub hatte. :) Mal sehen was ich nächstes Wochenende erkunde. Oder bleib ich zu Hause und beschäftige mich mal mit meinem Unikram? Ich glaub das entscheide ich am Donnerstag oder Freitag, wenn man das Wetter für das Wochenende erahnen kann. :P

Pi - la - tes

Montag, 23. Januar 2006

Die guten Vorsätze für das neue Jahr sollen ja hier in Wales eingehalten werden und so habe ich mich im Sports Centre der Uni zu einem Pilates-Kurs angemeldet. :
Da wusste ich noch nicht, was das überhaupt ist. In der Beschreibung Stand nur, dass man die Beweglichkeit und Körperhaltung verbessert. Und wenn Madonna und JLo das auch machen, dann möchte ich das natürlich auch mal ausprobieren.
Was ist denn Pilates nun wirklich? Wen es interessiert, der sollte sich die beiden Links anschauen:

  • Pilates auf Wikipedia
  • Übungen und Geschichte von Pilates
  • Ok, am nächsten Tag hatte ich Muskelkater im Bauch und Schulter und ich glaube, dass dies auch das Ziel war.
    Der Kurs selber war diesmal zumindest nicht sehr anstrengend, obwohl ich das gehofft hatte. Denn so fühlte ich mich ehrlich gesagt so, als hätte ich nix gemacht. Vielleicht lag es aber auch daran, dass erstmal alles erklärt werden musste und woran man denken muss. Mir werden auf jeden Fall der Leitsatz so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen: Hook the head, push the belly button in, zip up and shoulders down. Das heisst so viel wie: Gerade stehen und dabei den Kopf strecken, Bauchnapel einziehen und Bauchmuskulatur anspannen, Becken nach vorne kippen und die Schultern nach hinten unten drücken. Dabei sollte und darf man das Atmen nicht vergessen. :) Am Mittwoch geht’s dann weiter.

    „Ca alors“ and „frudedada“

    Samstag, 21. Januar 2006

    Letzten Montag war es dann endlich soweit und ich hatte meinen ersten Tag in der Uni. Endlich wieder früh aufstehen! ;) Naja, der erste Tag ist ja bekanntlich nur zum Beschnuppern und dazu kam direkt die Ernüchterung: Allein mit 52 Franzosen, die aus 3 unterschiedlichen Städten in Frankreich kamen. Das kann ja was werden. Aber auch ein paar Mädels sind dabei. Dummerweise sind sie so kommunikativ wie ein Stück Brot. Das erste Gespräch war auch dann direkt das beste Beispiel, wie es hier abgeht. Ich wurde angesprochen, aber natürlich auf Französisch. Als ich ihm, sogar in seiner Landessprache, antwortete, dass ich nicht gut Französisch sprechen kann und er bitte auf Englisch mit mir reden sollte, da sagte er gar nix mehr, drehte sich um und sprach mit seinen Kommilitonen in seiner Landessprache weiter. Nun gut, am ersten Tag denkt man noch, dass es eine Eingewöhnungsphase benötigt. Aber die ganze Woche über besserte es sich nur leicht. Immerhin spricht jetzt ein Franzose mit mir und begrüßt wurde ich einen Tag sogar mit „Guten Morgen“. Vielleicht geschehen hier doch noch Wunder. :) Aber mich schreckt hier ja nix mehr ab. Immerhin weiss ich, in welchen Räumen ich wann zu sein habe und muss nicht wie die Lemminge ähm Franzosen in Gruppen suchen gehen. Die Damen und Herren haben es bis auf einen, der mir unscheinbar (20 m hinter mir) folgte, nicht fertig gebracht den Termin zu behalten und sind heute Morgen prompt im falschen Raum gelandet. Und wenn man sie was auf Englisch fragt, dann kann man auch ein Tonband 3 Mal laufen lassen, in der Hoffnung, dass sie es nach dem 3. Mal verstanden haben. Nein, ich bin nicht gehässig nur finde ich ein wenig Selbständigkeit angebracht. Es ist ja nicht so, dass sie schon das Trimester nicht bezahlen müssen, nein sie bekamen sogar die Wohnungen von der Uni zur Verfügung gestellt. Ok, diese müssen sie bezahlen, aber sie mussten sich um nichts kümmern. Die machen nun Kurse und wissen noch nicht einmal wie die Fächer heißen. Aber was nicht tötet härtet ab und ich box mich hier schon durch.
    So lerne ich halt nebenbei noch Französisch und zu Hause ein paar portugiesische Worte. So heißt z.B. „frudedada“ (oder wie man das auch immer schreibt) Hufeisen. Keine Ahnung, wie wir darauf gekommen sind, aber man weiß sich ja zu helfen, wenn man das englische Wort nicht auf Anhieb weiß. Zur Not gibt es noch Hände und Füße. ;) Aber es gab diese Woche doch noch eine erfreulich Neuigkeit, denn ich muss dank den Franzosen nur bis Ende März in Wales verbringen und muss nach den Spring Breaks nicht wieder zurück. Juhu, also haben die Franzosen doch noch was Gutes, da sie nur bis Ende März bleiben und die Kurse nur für sie konzipiert wurden. Mit meinem Vermieter ist auch schon alles geklärt und somit bin ich am 1. April wieder in „good old Germany“. Und nein, das ist kein vorgezogener Aprilscherz! ;) Morgen geht es mit den International Students auf eine kleine Entdeckungsreise. Ziel ist ein Bergbaumuseum hier in der Nähe. Da bin ich mal gespannt. Die Digicam geht natürlich mit auf reisen und vielleicht kann ich euch am Sonntag schon mit neuen Fotos aus der Gegend erfreuen. Angeblich soll sogar das Wetter mitspielen. :) Ach, ich hab ja noch den tollen Pilates-Kurs noch gar nicht erwähnt. Ach, das mach ich dann morgen Abend. Ein wenig Spannung muss ja bleiben.

    Dinge, die die Welt verändern

    Mittwoch, 18. Januar 2006

    Ach ja, es wäre ja schön, wenn ich euch davon berichten könnte, dass mein Internet nun endlich funktioniert. Na, das wäre doch mal ein Fortschritt. Und ich verrate euch nun, ob Träume doch noch wahr werden. :) Erstmal wollte ich mein Glück über den Internetzugang der Uni versuchen. Dazu musste man sich durch 2 Registrierungen durchklicken. Dann war es endlich so weit und dem Internet stand nichts mehr im Wege. Soweit die Theorie. Für die Rechner der Uni klappte das nun zumindest. Der nächste Versuch stand bevor – klappt das nun auch alles so schön mit meinem Notebook? Übrigens benutzen die Waliser nie das Wort Notebook und schauen mich dann wie ein Auto an. Hier spricht man von Laptop. Nun gut, Den Adapter für den Stecker hatte ich ja mit und sonst auch alles: Headset, Akku, Maus und Netzteil. So, da saß ich nun in einem anderen Raum, wo alle Notebook- ehm sorry – Laptop-Besitzer untergebracht werden und versuchte ins WLAN zu kommen, was im ganzen J-Block der Uni vorhanden sein soll. Denkste, überall vielleicht, aber nicht im Erdgeschoss wo das große Computerlabor ist. Irgendwie schon ein wenig unsinnig, oder? Überall nur nicht da, wo man davon ausgeht. Den etwas undeutlich sprechenden HelpDesk-Mitarbeiter wollte ich damit nun nicht nerven. Ok, dann benutze ich halt doch das Netzwerkkabel, welche glücklicher Weise an jedem Arbeitsplatz vorhanden ist und von der Netzwerkdose runterbaumelt. Hm, und nun? Ich versuche mal den Internet-Explorer zu öffnen und werde prompt nach meiner Student-ID und Passwort gefragt. Danach kommt eine böse Fehlermeldung, dass ich keine Berechtigung hätte. Ok, wieder zurück zum HelpDesk-Mitarbeiter, der sich irgendwas in den nicht vorhandenen Bart nuschelt und meinte, ob ich dafür denn schon freigeschaltet wäre. Nö, natürlich nicht, aber das hätte er sich auch denken können, wenn ich noch nicht einmal wusste, wo der Laptop-Raum ist und wie man sich überhaupt registrieren soll. Nach einer weiteren Registrierung klappte nun auch wirklich der Zugang zum Internet über mein Laptop.
    Da war die Freude groß, zumal ich so endlich arbeiten konnte. Danach wollte ich dann noch eine Runde World of Warcraft zocken. Zu früh gefreut. Arbeiten ging zumindest, aber alles weitere nicht. Kein Teamspeak, kein WoW und auch kein normales ICQ. *grummel*
    Na toll, da war die Freude wieder dahin. E-Mails abrufen ging auch nicht und ich habe die Befürchtung, dass außer den Ports 80 zum Browsen und 21 für FTP keine weiteren Ports offen sind.
    Da kommt nun schon mein bekannter Satz, dass ich wohl weiterhin auf Carlos warten muss. Wann ist denn endlich Sonntag?! :( Samstag kam Genio vorbei, unser Vermieter und somit war der Zugang zum Internet in Sicht. Und wieder ein Rückschlag, denn durch die Sicherheitseinstellungen kam ich dennoch nicht rein und auf die Routerkonfiguration hatte keiner Zugriff.
    Irgendwann war dann endlich Sonntag und seit dem habe ich nun auch Internet zu Hause. *freu*

    It’s raining …

    Dienstag, 10. Januar 2006

    Gestern machte ich mich auf den Weg zur Uni um Informationen zu meinem Studium zu bekommen und was ich alles zu erledigen habe, damit ich eingeschrieben werde und meine Student Card bekomme, ohne die nix geht. Naja, Weg kann man das nicht nennen, denn bis zu dem Eingangstor sind es von mir zu Hause aus gerade mal 200m. :) Es stellte sich heraus, dass ich glücklicherweise so nah an der Uni wohne und es mir daher nicht so viel ausmachte gleich 3 Mal hin und her zu watscheln, denn weder um 12 Uhr noch um 14 Uhr bekam ich die gewünschte Information, da der Ansprechpartner entweder in einer Sitzung oder Unterricht hatte. So wurde ich auf 16 Uhr vertröstet und selbst dann bekam ich die Info von einer anderen Dame. Das Ergebnis: Sie selber konnte mir auch nicht weiterhelfen, aber sie wusste wo ich hin gehen muss. „Just go to the G building and in the 7th floor ask for Melanie. But she isn’t in today, just try it tomorrow.“ Ok, wieder nix, aber ich lass mich ja nicht so leicht abschrecken.
    Gestern Abend klopfte es an meiner Tür und dort stand ein Portugiese und ein Finne. So langsam glaube ich, dass ich nicht in Wales bin, denn ich habe nie mit Briten Kontakt und wohne zusammen mit Portugiesen in einem Haus. Ok, es war ja niemand da, also konnte ich ihnen nicht helfen, oder doch?! Jani, der Finne hatte ein Problem mit seinem Notebook und ich bot ihm meine Hilfe an. Leider stellte sich heraus, dass er dummerweise mehrere Dateien von seinem Betriebssystem gelöscht hatte und er so nicht booten konnte. Da konnte ich ihm auf die Schnelle auch nicht helfen. Aber so lernt man schließlich neue Leute kennen.
    Später kam dann Jose, einer meiner Mitbewohner, den ich schon im August kennengelernt hatte. Aber das ist leider nicht der „Internetmann“ und so muss ich weiter warten. :/
    Heute war dann Registration Day und ich wollte nicht ohne eine Student Card aus der Uni gehen. Ok, also in den 7 Stockwerk und mich durchgefragt, bis ich endlich bei einer Melanie stand und sie mir das Formular aushändigte. Das war aber nicht alles, denn ich durfte danach noch zur eigentlich Student Registry, denn nur die können die Karte aushändigen. Also den Hügel runter und hoffen, dass man nicht in eine große Wasserlache patscht. Der Grund? Natürlich Regen. Ich gaube, dass hier demnächst der Studiengang Regenologie angeboten wird, denn Regen ist nicht gleich Regen. Heute waren es auf jeden Fall dicke, senkrecht fallende Tropfen. Die Straßen der Uni wurden kurzer Hand zu Sturzbächen und Seenplatten. Aber die Briten stört dies kaum. Sie laufen in aller Ruhe und nur im Sweatshirt und Rucksack durch den Regen und bleiben sogar für ein Pläuschchen stehen, obwohl 10 Meter weiter eine Unterstellmöglichkeit wäre. Die Unterhaltungen sind nervenaufreibend „Hello, what a fucking weather, isn’t it?“ „Yes, of course. It won’t Stopp until Thursday…“ Ach ja, es gibt ja noch Regenschirme, aber selbst mein kleiner Knrips tropfte ab und an durch die Wassermassen.
    Und die guten Vorsätze für das neue Jahr können hier auch durchgeführt werden und so habe ich mich heute für einen Pilates-Kurs angemeldet. Nächste Woche geht es los. :) Morgen kann ich mich dann angeblich im Computer-Labor anmelden und dann dort auch mit meinem Notebook ins Internet. Das werde ich dann mal in Angriff nehmen.

    Die Reise

    Montag, 9. Januar 2006

    Es war einmal … *cut* - Also so kann man die Reise nicht beschreiben, aber dennoch könnte man davon ausgehen, dass alles wie in einem Film passierte.
    Aber womit fing nun alles an? Ach ja, die fahrt nach Düsseldorf. Vor ein paar Tagen sagte euch ja noch, dass ich eh nicht mehr als einen Koffer, einen großen Rucksack und meine Notebook-Tasche schleppen könnte. Selbst das war fast unmöglich. Denn der Koffer war so schwer, dass er definitiv mehr als 35 Kilo wog, denn soviel hatte ich schon mal drin und das klappte halbwegs gut damals.
    In Düsseldorf angekommen durfte ich mir auch direkt ein Bild davon machen, wie schwer das Gepäck nun wirklich ist, denn mit Rucksack und Koffer ging es dann erst mal quer über den Bahnhofsplatz und noch 2 Ecken weiter bis endlich der Busbahnhof zu sehen war. Dort wurde ich auch schon direkt von einer Britin angesprochen, ob man hier richtig stehen würde um nach London zu fahren.
    Der Bus war sogar halbwegs pünktlich und er war ausgebucht bis auf den letzten Platz. Dementsprechend überfüllt war auch das Gepäckfach. Ein wenig Maulerei vom Busfahrer wegen dem schweren Koffer konnte mir da noch nichts anhaben. Immerhin stand nichts über Maximalgewicht in meinen Reiseunterlagen.
    Ok, irgendwann kamen wir dann nach Maastricht und Brüssel in Calais an und dort mussten wir durch 2 Grenzkontrollen. Hier wurde schon klar, was uns auf der Insel erwarten sollte. Bei den Franzosen gab es 2 Reihen und alle knubbelte sich. Bei der britischen Kontrolle gab es nur eine einzige Reihe, die in Schlangenlinien durch den gesamten Raum führte. Am Ende dieser Stand ein Grenzbeamter, der mit einem netten „Hello“ und der entsprechenden Nummer vom Schalter, zu dem man dann gehen sollte, weitergeleitet wurde. Es war schon erschreckend, dass alle Personen aus EU-Ländern innerhalb von 10 Sekunden abgefertigt wurden und an den Schreibpulten zum Ausfüllen von Formularen sich die Massen häuften. Unser Bus war wie oben erwähnt ausgebucht und über die Hälfte der Leute mussten solche Scheine ausfüllen. Was wollen die nur alle da?!
    Wir verließen Calais mit Sternenhimmel und wurden von Dover im Regen begrüßt. Wie passend dachte ich mir da. In London gab es dann um 6 Uhr den Zwischenstopp und man konnte sich ausgiebig erfrischen bevor es um 8 Uhr weitergehen sollte. Die Betonung liegt auf sollte. Es wäre ja zu einfach gewesen, wenn alles reibungslos verlaufen wäre. Da gehe ich vorsichtshalber zum Check In Schalter um mich zu vergewissern, dass ich keinen Check In benötige und mein Ticket ausreicht, obwohl keine Uhrzeit vermerkt ist und es beim letzten Mal deswegen Probleme gab. Und dann sagt mir der Busfahrer, dass er mich nicht mitnehmen kann, weil keine Uhrzeit drauf steht. Ja wo sind wir denn da? Ich solle mir beim Check In eine Platzreservierung holen. Ich also wieder zurück und der Kerl sagt mir, dass ich keine brauche. Nach langem hin und her schreibt er dann einfach ne Uhrzeit drauf reserviert den Platz nach und der Busfahrer ist mit dem Vermerk zufrieden.
    Irgendwann kam ich dann in Cardiff an und von da aus mit dem Bummelzug nach Treforest. Für die Treppe brauchte ich dank meinem Gepäck eine Ewigkeit und ich musste mich dann in Treforest beeilen, denn ich war mit meinem Vermieter verabredet. Also kroch ich mit meinem Gepäck den Hügel hinauf.
    Genio, mein Vermieter hatte mir extra die Heizung am Vorabend eingeschaltet, weil meine Mitbewohner noch im Winter- bzw. Heimaturlaub sind. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Alleine im Haus und das schlimmste war ja, dass ich kein Internet hatte, da ich die Zugangsdaten für das WLAN nicht habe und es vermutlich ausgeschaltet ist. :( Naja, aber da gab es keine Zeit zum Schmollen, denn ich musste mir ja noch was zu Essen besorgen. Die meisten Geschäfte machen hier am Samstag um 17 Uhr zu oder sogar noch früher?! Also auf nach Pontypridd – zu Fuß!!! Als hätte ich nicht schon genug geschlappt, so trug ich nach dem Einkauf 5 kleine T
    üten mit mir rum. Die Teile halten ja kein Gewicht aus und ein wenig zu trinken brauchte ich ja auch. Das Nötigste hatte ich nun. Es bleibt zu sagen, dass es überwiegend das Gleiche gibt wie in Deutschland, bloß halt total anders. Oder kennt ihr ein Bekleidungsgeschäft, das im Keller ein wenig Nahrungsmittel verkauft?! Oder einen Laden, der ausschließlich Tiefkühlwaren anbietet? All das gibt es hier. Nicht zu vergessen die Tante Emma Läden, die es hier an jeder Ecke gibt und von Zeitung, Tee, Butter, Sandwiches, Süßigkeiten, Telefonkarten und nicht zu vergessen Bier verkaufen. Oh ja, Telefonkarten gab es von 5 Anbieter und ich weiss bis jetzt nicht, welche man für was einsetzen sollte.
    Möchte man leckeres Brot bekommen, so sollte man nicht nach Großbritannien fahren. Das sagte man mir ja schon vorher. Aber dass es hier wirklich nur Toastbrot gibt, damit hab ich nun nicht gerechnet. Die Essenskultur ist hier echt einfach „anders“. :) Zurück zu Hause versuchte ich mich am Internet. Keine Chance. Es gab zwar ein offenes Netz, aber die Übertragungsstärke war zu schwach. Also tigerte ich durchs Haus, bis ich irgendwann kurz ins Internet kam und einen Gruß nach Hause senden konnte. Da war ich ein wenig erleichtert, aber dennoch nicht froh hier in diesem Kaff zu sitzen. Von Schönheit kann man hier nicht sprechen, obwohl es bestimmt auch ein paar nette Ecken gibt. Abends ging es dann erstmal in den Pub mit einer Kommilitonin aus Deutschland, die seit letzten September hier schon studiert.
    Abends musste ich dann noch feststellen, dass nicht nur die Stecker anders sind als in Deutschland, was ich ja schon wusste, sondern auch die Lampenfassungen. Die sind schon anders hier, laufen im Winter mit Flipflops und ohne Jacke rum, rechnen in Unze, Fuß und was weiß ich noch. Das britische Pfund wiegt weniger als 500g und dann auch noch andere Lampenfassungen. Ich komme mir vor wie am anderen Ende der Welt.
    Und nun noch ein paar Fotos in der Gallery von meinem Zimmer und dem Rest des Hauses. ;) Enjoy it, aber erwartet nicht zu viel.

    Bald geht es los

    Montag, 2. Januar 2006

    Oh je, oh je, bald ist es soweit. Am 6. Januar um 19:30 Uhr geht es los. Mal wieder mit dem Bus, obwohl ich mir doch beim letzten Mal geschworen hatte so eine Himmelreise nicht nochmal anzugehen. Aber es ist halt die einzige Möglichkeit kostengünstig mit viel Gepäck auf die Insel zu kommen. Billigflieger bieten nur eine geringe Gepäckmitnahme oder man muss ordentlich draufzahlen. Zusätzlich habe ich keine Airline gefunden, die von einem akzeptablen Abflugort in “good old Germany” abliegt und dann in Cardiff landet.
    Wie dem auch sei, nun fahre ich mit Eurolines und kann 2 Koffer & Handgepäck mitnehmen. Was will man mehr? Nix, denn mehr kann ich eh nicht schleppen.
    Bis es endlich losgeht bleibt jedoch noch genug zu tun. Ich halt euch hier auf dem Laufenden. :)